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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2012
Heilsame Netze
Warum wir andere Menschen brauchen
Der Inhalt:

Das Stückwerk vor dem Tor

von Georg Magirius vom 22.06.2012
Im Fußballstadion hat der Wunsch nach Vollkommenheit Heimatrecht. Beim Torjubel kommt alle Sehnsucht an ihr Ziel. Das erklärt die enorme Anziehungskraft, die dieser Sport nicht nur zur Europameisterschaft 2012 hat
Ekstatischer Torjubel: Das Leben ist wie ein unvollendetes Puzzle, wenn ein Tor fällt, wird es für einen Augenblick ganz (Foto: pa/kosecki, Huszka/Fotolia.com)
Ekstatischer Torjubel: Das Leben ist wie ein unvollendetes Puzzle, wenn ein Tor fällt, wird es für einen Augenblick ganz (Foto: pa/kosecki, Huszka/Fotolia.com)
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Der fromme Fußballapotheker rät: Vieles im Leben ist Stückwerk, darum genieße im Stadion jedes Tor, das Glück voll aus! Der Ball im Netz kann eine Vorahnung der Vollendung sein, von der es heißt: »Wenn aber kommen wird das Vollkommene, wird das Stückwerk aufhören« (1. Korinther 13, 9).

Mit verträumtem Blick kommen sie in die Apotheke: Sie haben Sehnsucht, die sich nur selten stillen lässt, erzählen sie. Immer wieder flammt sie auf. Diese Kunden wirken etwas unruhig - es sind keine fröhlichen Träumer, sondern sie wirken leicht verschämt. Sie erhoffen sich ein Medikament, mit dem sie sich mit der Realität arrangieren können, egal ob das Leben gut, mittelprächtig oder schlecht verläuft. »Sehnsucht ist keine Krankheit und kein Makel!«, erwidere ich. »Aber sie tut oft weh«, wenden die Kunden ein. Das sagen sie schon viel r

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