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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2011
Tschernobyl. Fukushima. Aussteigen für immer
Der Inhalt:

Das Gespenst im Erdgeschoss

von Anne Lemhöfer vom 24.03.2011
Alternde Menschen leben im Langener Wohnprojekt »Gingko« bis ans Lebensende zusammen. Auch dann, wenn sie dement werden
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Die Schreie kamen nachts. Sie durchdrangen die Wände, die Zimmerdecke. Die Frau in der Erdgeschosswohnung schrie und schrie. Jede Nacht. Keiner konnte sie aus der furchtbaren Welt ihrer Alpträume herausholen. Die Nachbarin im ersten Stock wusste um die Demenz der anderen. Aber es half nichts. Es war laut. Sie konnte nicht schlafen. Und bat die Hausgemeinschaft um Hilfe. Vielleicht war das der Moment, in dem die Leute in der Georg-August-Zinn-Straße 2 ahnten, dass alles ein bisschen schwerer werden würde, als gedacht. Denn hier in der südhessischen Kleinstadt Langen leben 38 Männer und Frauen in einem Senioren-Wohnprojekt zusammen. Zehn von ihnen in einer Demenz-Wohngemeinschaft.

Zwei Neubauten, einer orange, einer rot. Ein schmaler Streifen Garten drumherum mit Blick auf den Supermarkt. Nichts i

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