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Sturm über Rom

Die Weltbischofssynode über Ehe und Familie ähnelt einem Schiff im Sturm. Die Konservativen fürchten den Untergang. Sie greifen deshalb zu allen Mitteln
von Thomas Seiterich vom 23.10.2015
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Geht die katholische Kirche unter? Steuert der argentinische Kapitän Papst Franziskus den falschen Kurs? Nicht wenige Bischöfe des konservativen Lagers auf der Weltbischofssynode über Ehe und Familie, die bei Erscheinen dieses Hefts in ihre Entscheidungsphase geht, sehen schwarz. Sie schlagen um sich. Denn sie fürchten das Schlimmste für den Fall, dass Franziskus sich durchsetzt mit seinen beharrlich vorgetragenen Reden über den Vorrang der Barmherzigkeit. Ihre Hauptsorge ist, dass am Ende der Synode eine Modernisierung, ja Aufweichung der bisherigen rigorosen römischen Lehre zu Ehe und Familie erfolgt. Ein »Aggiornamento«, so hätte es Konzilspapst Johannes XXIII. genannt; eine Hinbewegung zu den Christen von heute und zu ihrer komplizierten Lebenswirklichkeit in puncto Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Familie.

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