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Bergbau in Ecuador
Wie Indigene Frauen gegen Goldschürfer kämpfen

In Ecuadors Amazonasprovinz Napo dringt der Gold-Bergbau immer tiefer in die Siedlungsgebiete indigener Bewohner vor. Die Frauen der Gemeinde Serena wehren sich dagegen.Wer haftet für die Schäden?
von Knut Henkel vom 06.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Neli Cerda wacht am Río Iluculín, damit keine Goldschürfer an Land gehen. Mit einem Schirm schützt sie sich vor der Sonne. (Foto: Knut Henkel)
Neli Cerda wacht am Río Iluculín, damit keine Goldschürfer an Land gehen. Mit einem Schirm schützt sie sich vor der Sonne. (Foto: Knut Henkel)

Neli Cerda senkt den schwarzen Regenschirm, der sie vor der aggressiven Sonne schützt, und setzt sich auf einen der mächtigen Felsen am Ufer des Río Iluculín. Das kristallklare Wasser des kleinen, recht wilden Flusses ergießt sich nur einen Steinwurf weiter in den Río Jatunyaku, der ungleich größer ist und gemächlich an den Häusern von Serena vorbeiströmt. Die beiden Flüsse liefern dem kleinen indigenen Dorf mit rund 150 Bewohnern das Trinkwasser. Neli Cerda wacht darüber, dass das Wasser sauber bleibt.

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