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Solidarisch sein im Kältewinter

vom 07.10.2022
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Wird es ein Wutwinter? Vielleicht. Eine Kältewinter? Sehr wahrscheinlich. Doch es könnte auch ein »Wärmewinter« werden. Anette Kurschus und Ulrich Lilie fordern Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen auf, Rat und Wärme zu spenden. Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Präsident der Diakonie Deutschland regen Gemeinden und Einrichtungen an, ihre Räume für Menschen in Not zu öffnen, Wärmestuben, Essensausgaben oder Beratungsangebote einzurichten. Ein Zeichen gegen soziale Kälte und für Mitmenschlichkeit sollen sie setzen. »Wir werden allen spaltenden Tendenzen und politischen Radikalisierungen wie der Ausrufung eines ›Wutwinters‹ mit Menschenfreundlichkeit und konkreten Angeboten überall im Land entschieden entgegentreten«, schreiben sie in einem gemeinsamen Aufruf. Kurschus und Lilie plädieren dafür, Menschen tatkräftig zu unterstützen, die Heizkosten, Mieten und Lebensmittel aufgrund der gestiegenen Preise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nicht mehr zahlen können. Für besonders drängende Fälle könnten Gemeinden einen Notfonds gründen. Sinnvoll sei es auch, sich mit anderen Akteuren zu verbünden. Auf der Internetseite www.waermewinter.de stellen sie Informationen und Anregungen zur Verfügung.

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