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Editorial
Über Christen, die AfD wählen, die Krise der CDU und einen Abschied

Was in der aktuellen Ausgabe von Publik-Forum steht.
vom 22.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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es sieht nicht gut aus für die CDU. Bei der Wahl in Berlin bleibt sie weit hinter der neuen Siegerin, der Linkspartei, zurück, in Mecklenburg-Vorpommern schafft sie es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Was ist los mit der ehemaligen Volkspartei? Und was könnte sie tun, um aus der Krise herauszukommen? Annette Schavan sagt, die CDU müsse ihren liberalen und christlichen Kern stärken: »Nur konservativ zu sein, reicht nicht.« Meine Kollegen Matthias Drobinski und Constantin Wißmann haben die ehemalige Bildungsministerin und Vatikan-Botschafterin zum Interview getroffen. Welchen Rat hat sie für den unter Druck stehenden Bundeskanzler Friedrich Merz?

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 18/2026 vom 25.09.2026, Seite 3
Mensch, Franz!
Mensch, Franz!
Warum uns der radikale Heilige aus Assisi immer noch fasziniert
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Über das C nicht nur in der CDU, sondern im ganzen Land hat sich auch meine Kollegin Judith Bauer Gedanken gemacht. Christ sein und rechtsextrem wählen, das passt nicht zusammen, könnte man meinen. Doch die Wahlergebnisse belegen das Gegenteil: 33 Prozent der Christinnen und Christen in Sachsen-Anhalt haben ihr Kreuz bei der AfD gemacht, in Mecklenburg-Vorpommern waren es 31 Prozent. Die Rechtsextremen sind damit in dem Bundesland die stärkste Kraft unter den Christen. Aber: Jene, die keiner Konfession angehören, wählten noch in viel größerer Zahl die AfD. Die Zugehörigkeit zu einer Religion, zu einer Kirche scheint also doch einen Einfluss auf die Wahlentscheidung zu haben.

Vieles bleibt offen. Wenn Sie diese Ausgabe in den Händen halten, könnte sich politisch schon wieder einiges getan haben. Wer eine kurze Pause von all den Zukunftsfragen möchte, kann stattdessen mit meinem Kollegen Paul Kreiner in die Vergangenheit schauen. 800 Jahre ist es her, dass Franz von Assisi gestorben ist. »Ihn mögen alle«, sagt mein Kollege und fragt: »Aber wissen auch alle, wen sie da mögen?« Paul Kreiners Essay beleuchtet die faszinierenden, aber auch die verstörenden Seiten des »Heiligen der Armen«.

Zum Abschluss bleibt es mir noch, ein herzliches Dankeschön zu sagen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr Interesse und für die Unterstützung meines Volontariats bei Publik-Forum. Dieses endet am 30. September und ich blicke dankbar auf zwei lehrreiche Jahre zurück.

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