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CDU und SPD
Volksparteien ohne Volk

Gegen die Radikalen verlieren CDU und SPD immer stärker. Das liegt auch daran, dass sie keine Begeisterung mehr auslösen. Entweder sie erfinden sich neu oder sie machen den Weg frei für etwas Neues. Ein Kommentar.
von Constantin Wißmann vom 21.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Friedrich Merz will als Bundeskanzler weitermachen, aber die Menschen wenden sich immer mehr von den Regierungsparteien ab. (Foto: pa/ap/Markus Schreiber)
Friedrich Merz will als Bundeskanzler weitermachen, aber die Menschen wenden sich immer mehr von den Regierungsparteien ab. (Foto: pa/ap/Markus Schreiber)

Nun hat es die CDU erwischt. Als erste der sogenannten Volksparteien ist sie in Mecklenburg-Vorpommern aus einem deutschen Landtag geflogen. Auch bei der SPD scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sie in einem Bundesland nicht ins Parlament kommt, darüber kann auch das beachtliche Ergebnis von Manuela Schwesig nicht hinwegtäuschen. In Berlin, Heimat der Partei-Ikone Willy Brandt, kam die SPD gerade auf zwölf Prozent der Stimmen.

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