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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2014
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Limburger Hotline

vom 12.09.2014
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Das vom Bistum Limburg eingerichtete »Sorgentelefon« für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter ist freigeschaltet. Die Hotline sei gedacht für Menschen, die aufgrund von Verletzungen durch den ehemaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst »Gesprächsbedarf verspüren«, erläuterte Ludwig Reichert, einer der zehn Seelsorger, die mit den Gesprächen betraut wurden. Man habe sich auf Mitarbeiter und aktive Ehrenamtliche konzentriert, weil eine Ausweitung des Personenkreises die Kapazitäten des Bistums übersteigen würde. Die Telefongespräche sollen in »anonymisierten statistischen Daten« festgehalten werden, heißt es, und so eine wichtige Hilfe sein, aus dem Geschehenen zu lernen. Kritiker bemängeln, dass eine solche seelsorgliche Aussprache eine Aufarbeitung und Wiedergutmachung nicht ersetzen könne. Die katholische Kirche habe nicht begriffen, dass sie selbst zu therapieren sei, so Patrick Dehm, der vom damaligen Bischof fristlos entlassen worden war (Publik- Forum 15/2014, Seite 9).

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