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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2014
Der Inhalt:

ABC der Spiritualität
Pwie Psalmen

von Eva-Maria Lerch vom 25.07.2014
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Die Psalmen sind eine anonyme Sammlung von 150 liturgischen Liedern und Gebeten, die vor zwei- bis dreitausend Jahren im Judentum entstanden und als »Buch der Psalmen« in die Bibel eingegangen sind. Sie gehören zu den ältesten spirituellen Texten der Menschheit und werden bis heute täglich auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Religionen und Konfessionen gebetet und gesungen.

In der jüdischen Tradition heißen sie »Tehillim«, Lobpreisungen. Die Lieder wurden mit Saiteninstrumenten begleitet – die Bezeichnung »Psalmen« kommt vom griechischen »psallein«, Zither spielen. Die meisten sind in der hebräischen Gedichtform, dem sogenannten Gedankenreim geschrieben. Darin haben je zwei Verse den gleichen Sinn: »Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? / Der Herr

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