»Die Jugend verliert die Angst«
von
Katja Buck
vom 12.07.2013
Der Exodus von Christen aus Ägypten hat seit der Revolution vor zwei Jahren dramatisch zugenommen. Inwiefern beeinträchtigt das die koptische Kirche in Ägypten?
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Datum der Erstveröffentlichung: 12.07.2013
Für viele Christen im Nahen Osten ist
Papst Tawadros II.
ein Hoffnungsträger. Seit November 2012 ist der 61-Jährige das 118. Kirchenoberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, die der Überlieferung nach vom Evangelisten Markus bereits im ersten Jahrhundert gegründet wurde. Im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger Papst Schenuda III., der seit 1971 die koptisch-orthodoxe Kirche führte, gilt Tawadros als überzeugter Ökumeniker und Befürworter des interreligiösen Dialogs. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit ging er mehrfach auf die anderen Kirchen in Ägypten zu. Er gründete zusammen mit den Protestanten, Katholiken, Anglikanern und den mit Rom unierten orthodoxen Kirchen in Ägypten den Ägyptischen Kirchenrat. Darin sind alle fünf Konfessionen unabhängig von ihrer Mitgliederzahl gleichberechtigt vertreten.
Für viele Christen im Nahen Osten ist
Papst Tawadros II.
ein Hoffnungsträger. Seit November 2012 ist der 61-Jährige das 118. Kirchenoberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, die der Überlieferung nach vom Evangelisten Markus bereits im ersten Jahrhundert gegründet wurde. Im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger Papst Schenuda III., der seit 1971 die koptisch-orthodoxe Kirche führte, gilt Tawadros als überzeugter Ökumeniker und Befürworter des interreligiösen Dialogs. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit ging er mehrfach auf die anderen Kirchen in Ägypten zu. Er gründete zusammen mit den Protestanten, Katholiken, Anglikanern und den mit Rom unierten orthodoxen Kirchen in Ägypten den Ägyptischen Kirchenrat. Darin sind alle fünf Konfessionen unabhängig von ihrer Mitgliederzahl gleichberechtigt vertreten.

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