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Guter Rat muss nicht teuer sein

Bündnisse gegen Depression zeigen, wie Selbstmorde verhindert und den Kranken geholfen werden kann
von Michaela Schneider vom 26.06.2015
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Julia Maloney ist sich sicher: »Depres sion wird deutlich weniger tabuisiert als noch vor Jahren.« Die Diplom-Psychologin weiß, wovon sie spricht: Gemeinsam mit 15 Kollegen betreut sie im Rahmen des Würzburger Bündnisses gegen Depression unter anderem eine Telefonsprechstunde. Angehörige, aber auch Betroffene erkundigen sich hier Woche für Woche nach Behandlungsmöglichkeiten, Fachärzten, Psychotherapeuten oder Selbsthilfegruppen. Die Aufklärung trägt Früchte: Seit das Bündnis im Jahr 2004 seine Arbeit aufgenommen hat, ist die Zahl der Suizide in Würzburg um fast die Hälfte gesunken auf 33 im Jahre 2013. »Das sind trotzdem noch 33 Menschen zu viel«, sagt Maloney. Aber »es zeigt den Erfolg unserer Arbeit«.

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