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Kampf den dunklen Kanälen

Der Kongo besitzt Bodenschätze im Überfluss. Doch er nimmt kaum Steuern dafür ein, denn der Staat ist schwach, die Verwaltung korrupt. Eine Transparenz-Initiative will das ändern: Der Reichtum soll nicht länger versickern
von Thomas Veser vom 27.06.2014
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Die Abendsonne lässt die Backsteinhäuser der ehemaligen Bergbausiedlung von Kipushi in warmen Farbtönen erstrahlen. Für Minenarbeiter gibt es in der 55 000 Einwohner zählenden Stadt an der Grenze zu Sambia seit dem Zusammenbruch des staatlichen Bergbauunternehmens »Gécamines« vor bald zwanzig Jahren fast keine Arbeit mehr. Obwohl gut 22 Millionen Tonnen Kupfer- und Zinkreserven im Boden von Kipushi ruhen.

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