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Flagge zeigen

Knapp zwei Dutzend Schiffe protestierten: Wenn Moorburg ans Netz gehen sollte, verbrauchen wir Kohle, die unter menschenunwürdigen Bedingungen gefördert wird
von Knut Henkel vom 14.06.2013
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Olga« heißt die Barkasse von Magdalena, und auf der prangt das Transparent mit dem Slogan »Keine Kohle aus Kolumbien«. »Ich stehe voll dahinter, denn es kann doch nicht sein, dass wir in Hamburg Kohle aus Kolumbien verheizen, die erst durch die Verletzung von Menschen- und Arbeitsrechten gefördert werden kann«, erklärt die Frau mit dem graumelierten Lockenkopf. Sie fährt professionell durch die zahlreichen Hafenbecken. Mit der Barkasse ist sie regelmäßig zwischen der Speicherstadt und der Veddel unterwegs, um Hamburgern und interessierten Besuchern die weniger bekannten Facetten des größten deutschen Hafens aufzuzeigen. Hamburg im Kolonialismus oder der Handel mit der Dritten Welt sind dann Thema. Kohle gehört bisher noch nicht zum Programm der Touren, obwohl der Import von Steinkohle über den Hamburger Hafen in den vergangenen Jahren merklich gestiegen ist. Das geplante Ende der deutschen Förderung 2018 sorgt für ein kontinuierliches Ansteigen der Importe aus Russland, den USA und Kolumbien.

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