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»Zu viel Vorsicht ist einfach zu wenig«

Das jüngste Sozialwort der großen Kirchen wird kaum diskutiert. Die Christen in der SPD fordern deshalb eine breite Sozialinitiative 2.0
von Wolfgang Thierse , Norbert Fabian vom 23.05.2014
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Mit einer gewissen Spannung wurde die Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland »Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft. Für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung« erwartet. Denn es ist ja durchaus bemerkenswert – weil nicht mehr ganz selbstverständlich –, wenn die Leitung der beiden Kirchen zur Diskussion über unsere Wirtschafts- und Sozialordnung auffordern. Doch nach der Veröffentlichung blieb die große Debatte aus, Desinteresse überwiegt.

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