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Solidarische Landwirtschaft – weltweit

Das Modell einer anderen Landwirtschaft wächst in vielen Ländern – und weckt den Widerstand der Agroindustrie
von Johannes Hartkemeyer vom 13.05.2016
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Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist in den letzten Jahrzehnten eine weltweite Bewegung entstanden, die die Landwirtschaft grundlegend verändern will: die gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft oder im englischen Sprachraum Community Supported Agriculture (CSA). Manche sprechen auch von Solidarischer Landwirtschaft. Diese Bewegung möchte eine zukunftsfähige Landwirtschaft schaffen, die in Einklang mit der Natur steht, Landflucht verhindert, übermäßige Konzentrationsprozesse stoppt, auf Pestizide verzichtet und auf Vielfalt setzt. Das Modell steht der gegenwärtig dominierenden kapitalistischen Agroindustrie diametral entgegen: Im Rahmen der Solidarischen Landwirtschaft vertreibt ein Hof seine Erzeugnisse nicht mehr über den Markt. Vielmehr beteiligen sich die »Verbraucher« an der Finanzierung des Hofes – und teilen sich die Ernte. Einmal jährlich wird das Budget gemeinsam entwickelt und anteilig auf die Mitglieder umgelegt. In der Regel in Form eines monatlichen Festbeitrags.

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