»Ich bin der Kaffee-Junge«
»Der mit der anderen Schokolade« – das war der Ruf, den ich schon an der Schule weghatte, weil ich mich seit Langem für fairen Handel interessiere. Zum Kaffee kam ich erst später. Erst mal habe ich studiert: Geografie und Medienwissenschaften. Denn eigentlich wollte ich Journalist werden. Das habe ich auch zielstrebig verfolgt – unter anderem mit einem Praktikum bei Publik-Forum. Doch während meines Volontariats in einer süddeutschen Tageszeitung kam plötzlich der Moment, in dem ich dachte: Ich sitze auf der falschen Seite des Schreibtisches. Eigentlich möchte ich nicht bloß schreiben und berichten, was andere tun. Ich wollte selbst aktiv werden und mich engagieren für einen anderen Welthandel. Also bin ich erst einmal losgezogen und habe mir einen Traum verwirklicht: eine Reise durch Lateinamerika.
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