Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2011
Der Inhalt:
Der letzte Brief
Artikel vorlesen lassen

Jesus, Buddha und wir

von Hartmut Meesmann vom 06.05.2011
»Baustelle Christentum«: Sind alle Menschen Manifestationen des göttlichen Urgrundes, sodass historische Unterschiede nicht ins Gewicht fallen – auch nicht die zwischen Jesus und Buddha?
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Was die »Gottessöhne« Jesus von Nazareth und Buddha erfahren haben, gelte für alle Menschen: alle seien »unbefleckt empfangen«, alle seien »Söhne und Töchter Gottes«, und alle würden als einzigartige Manifestationen des Göttlichen im Tod in diesen göttlichen Urgrund zurückkehren. Das lehrt der Benediktinerpater und Zen-Lehrer Willigis Jäger. Er betont damit die überzeitliche Bedeutung der religiösen Mythen, die alle etwas Zentrales über den Sinn eines jeden Menschenlebens aussagen wollten. Damit relativiert oder verneint Jäger im Kern zugleich die historischen Unterschiede – etwa zwischen Jesus und Buddha. Ist mithin irrelevant, was Jesus – gerade auch im Unterschied zu Buddha – gesagt und getan hat? Nein, sagt der evangelische Neutestamentler Bernd Kollmann. Für ihn ist bedeutsam, dass der eine das kommende und bereits angebrochene Reich Gottes predigt, der andere die Selbsterlösung aus dem Kreislauf des ewig Gleichen. Das also ist der Streit: Geht es immer um uns selbst in der Religion? Und also nicht um historische Persönlichkeiten mit unterschiedlichen »Botschaften« und somit auch unterschiedlicher Deutung?Steht der Mythos letztlich über allen Religionen?

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: JesusBuddha
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00