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Hamlet, der Zweifler

Shakespeares Figuren erleben den Durchbruch vom Glauben zum Denken. Das macht den Dichter so zeitlos – auch nach 450 Jahren
von Irene Dänzer-Vanotti vom 25.04.2014 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Nein, sagt der Münchner Regisseur und Katholik Christian Stückl. Für Shakespeare sei die Religion nicht das Wichtigste gewesen. Im Gegenteil: Radikal lasse der Dichter viele seiner Figuren scheitern. Kein Gebet, kein gütiges Geschick komme ihnen zu Hilfe.

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