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von Bergisch Gladbach vom 26.03.2010
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Ich gehe einmal davon aus, dass Herr Gäde auch seine folgende Glaubensmeinung mit der »kritischen Vernunft« in Einklang sieht: »Ohne die wirkliche Menschwerdung des Wortes Gottes könnten wir von unserer Gemeinschaft mit Gott gar nicht verlässlich Kenntnis haben.« – Dazu fällt mir ein Wort des Theologen Franz Overbeck ein: »Wir wissen zu viel, zu viel insbesondere von Dingen, von denen wir nichts wissen können.« – Im letzten Absatz läuft Herr Gäde dann zur Höchstform auf, wenn er zunächst richtig sagt, dass Christen »nicht mehr an Wahrheit hätten als anderen Religionen«, dann aber betont, dass sie »durch das trinitarische Gottesverständnis aber wohl eine Weise« hätten, »die tiefste Wahrheit auch anderer Religionen an den Tag zu bringen«. Abgesehen von seinem äußerst merkwürdigen Verständnis von »kritischer Vernunft«, hat Herr Gäde offensichtlich das Thema verfehlt. Er schrieb hier eigentlich zum Thema: Unüberbietbare Anmaßung.

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