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Gelegte und ungelegte Eier

Das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP wird auch in den Kirchen kontrovers diskutiert. Die Kirchenleitungen tun sich mit Kritik schwer
von Christoph Fleischmann vom 13.03.2015
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Ein ungewöhnlicher Ort für ein kirchliches Papier: Auf der Homepage der Organisation Campact wurde es veröffentlicht unter der Überschrift: »Deutsche Bischöfe: Schwerste Bedenken gegen TTIP«. Unter dem Logo des Kommissa riats der deutschen Bischöfe (Katholisches Büro), der Berliner Verbindungsstelle der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zur Politik, sind eine Reihe von Kritikpunkten am geplanten Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) aufgelistet. Letztlich lässt das Papier die Idee eines transatlantischen Freihandelsabkommens nur in einer sehr reduzierten Form gelten: Zum einen sollte die zur Diskussion stehende Freihandelsverpflichtung auf klar definierte Bereiche beschränkt werden; zum anderen sollte das Abkommen auch Verpflichtungen zu Werten enthalten, die der Liberalisierung des Handels gleich- oder sogar vorgeordnet seien. Nur so ließe sich ein Schub zu mehr Marktliberalisierung innerhalb der EU verhindern.

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