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Tödliche Bräuche

Kindermord und Kindesmissbrauch sind bei den Indiovölkern kulturell verankert - und der Indianermissionsrat schweigt

Das 14-jährige Indianermädchen Hakani steigt mit ihren weißen Adoptiveltern in Brasilia die Treppen am Sitz der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB) hinauf. Sie treffen sich mit Generalsekretär Dimas Barbosa Lima zu einem langen Gespräch und überreichen ausführliches Beweismaterial über die indianischen Kindermordpraktiken. Die CNBB veröffentlicht keine Zeile über diese wichtige Audienz. Kurze Zeit später schlägt Bischof Lima erstmals vor, die Problematik in der Kirche zu behandeln. Auch Papst Benedikt bekommt die Materialien. Er bedankt sich schriftlich.

Am meisten weiß der bischöfliche Indianermissionsrat CIMI über »Infanticidio«, den Kindesmord,