Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn es eine gute Nachricht im ansonsten eher deprimierenden Weltgeschehen gibt, dann ist es die überwältigende Hilfsbereitschaft. Ob im Sportverein, im Kirchenchor, in der Nachbarschaft oder auch hier in der Redaktion: Überall erzählen Menschen von ihrem Einsatz für Flüchtlinge. Sie kümmern sich um Ausbildungsplätze für Jugendliche, begleiten Schwangere zum Arzt, telefonieren mit Ämtern. Doch der Grat zwischen Engagement und Selbstausbeutung ist schmal, weshalb man immer häufiger den Satz hört: »Ich kann bald nicht mehr.« Unsere Autorin Barbara Brüning hat sich deshalb bei Ehrenamtlichen und Experten umgehört, wie sich Helfer vor dem Burn-out schützen können. Ihr persönlicher Ratschlag: viel feiern, gut essen – und sich auf jeden Fall mit andern vernetzen (Seite 40).
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Andrea Teupke
ist Leiterin des Ressorts
Leben & Kultur
