Anders wachsen, jetzt!
So kann es nicht weitergehen. Wenn Chinesen, Inder, Brasilianer, Indonesier, ja alle Erdenbürger so produzieren, arbeiten und leben wie US-Amerikaner oder Deutsche, dann bedeutet dies »das Ende der Welt, wie wir sie kannten«. So lautet der Titel eines Buches des Sozialpsychologen Harald Welzer und des Politikwissenschaftlers Claus Leggewie. Es beschreibt eindrucksvoll die drohende Entwicklung: Die globale Verbreitung des industriellen Turbokapitalismus heizt das Klima auf. Jeder Quadratmeter Natur wird auf der Suche nach knappen Rohstoffen umgepflügt. Die globale Zerstörung schreitet voran. Um diese zu verhindern, fordern Wachstumskritiker seit Langem eine Wirtschaftsweise jenseits des »Immer-mehr«, eine Postwachstums-Ökonomie.
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