Ideologen in Brüssel
Seit zwei Jahren nutzt die EU-Kommission die Staatsschuldenkrise, um ärmeren Schichten in den Schuldnerländern drastische Sparmaßnahmen aufzuerlegen. Jetzt gehen die Kommissare noch einen Schritt weiter. Sie wollen die Privatisierung der Wasserversorgung in Europa vorantreiben. In den Krisenländern haben sie damit begonnen. Portugals Wasser ist bereits in privaten Händen, in Griechenland stehen die Wasserwerke in Athen und in Thessaloniki zum Verkauf. Nun fanden Journalisten heraus, dass die EU-Kommission den Druck auf Kommunen in Nord- und Mitteleuropa verstärken will, ihre Wasserversorgung ebenfalls zu privatisieren.
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