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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2011
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Abschied vom Schöpfergott ?

»Baustelle Christentum«: Für den Glauben an Gott gibt es mancherlei Argumente. Doch ob die Natur dazu einen Weg weist, das ist strittig. Eine Kontroverse
von Hartmut Meesmann vom 27.04.2011
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Flutkatastrophen, die viel Leid über die Menschen bringen; Erdbeben, die zu Tausenden von Toten führen; das Naturgesetz von Fressen und Gefressenwerden – was hat sich Gott, so es »ihn« denn gibt, bei dieser seiner oftmals grausam und absurd erscheinenden Schöpfung nur gedacht? Und ist er wirklich der Schöpfer der Evolution? Die Natur kann als grausam, aber auch als schön, harmonisch, faszinierend, belebend erfahren werden. Verweist sie damit nicht eindeutig auf einen planvoll-weisen Schöpfergott? Für die offizielle katholische Dogmatik steht fest: »Gott, Ursprung und Ziel aller Dinge, kann mit dem natürlichen Licht der menschlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen sicher erkannt werden.« Die evangelische Theologie ist da schon deutlich skeptischer; sie verweist auf Gottes Offenbarung in der Person Jesu von Nazareth. Viele heutige Menschen aber können angesichts einer Natur, die dem menschlichen Schicksal gleichgültig begegnet, keine überzeugenden Argumente mehr für einen Schöpfergott finden. So stellt sich die grundlegende Frage: Kann man heute noch an einen Gott glauben, der sich durch seine und in seiner Schöpfung offenbart? Nein, sagt der Theologe Eugen Drewermann: Man kann, ja muss zwar an Gott glauben, aber nur gegen die »Schöpfung«. Ja, sagt der Philosoph und Biologe Christian Kummer: Auch über die Natur lässt sich ein Zugang zu Gott finden.

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