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Geflüchteten-Ansturm auf Ceuta
»Migranten werden als Waffe eingesetzt«

Wie kam es zu dem Chaos mit mindestens 72 Toten? Wir sind unschuldig, sagt die Regierung in Marokko. Die spanische katholische Bischofskonferenz hingegen findet deutliche Worte.
von Manuel Meyer vom 04.08.2026
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Einfach mal rübermachen: Mit nichts als einem Schwimmreifen und Taucherflossen ausgerüstet schwammen junge Marokkaner nach Ceuta. Mindestens 72 starben dabei. (pa/zumapress)
Einfach mal rübermachen: Mit nichts als einem Schwimmreifen und Taucherflossen ausgerüstet schwammen junge Marokkaner nach Ceuta. Mindestens 72 starben dabei. (pa/zumapress)

Wir waren es nicht – so lässt sich die Stellungnahme der marokkanischen Regierung zusammenfassen; wir haben nichts mit dem Migrantensturm auf Ceuta zu tun, wo am Wochenende fast 60 000 hauptsächlich junge Marokkaner versuchten, die spanische Exklave zu erreichen. Die Menschen, so ein Sprecher des Innenministeriums in Rabat, seien in sozialen Medien »irreführenden Informationen« und Fake News von Menschenhändlerringen auf den Leim gegangen, die einen leichten Zugang zur Exklave und damit zur Europäischen Union versprochen hätten. Rabat bezeichnete sich als »zuverlässigen« Partner im Kampf gegen irreguläre Migration und Menschenhandel.

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