Geflüchteten-Ansturm auf Ceuta
»Migranten werden als Waffe eingesetzt«
Wir waren es nicht – so lässt sich die Stellungnahme der marokkanischen Regierung zusammenfassen; wir haben nichts mit dem Migrantensturm auf Ceuta zu tun, wo am Wochenende fast 60 000 hauptsächlich junge Marokkaner versuchten, die spanische Exklave zu erreichen. Die Menschen, so ein Sprecher des Innenministeriums in Rabat, seien in sozialen Medien »irreführenden Informationen« und Fake News von Menschenhändlerringen auf den Leim gegangen, die einen leichten Zugang zur Exklave und damit zur Europäischen Union versprochen hätten. Rabat bezeichnete sich als »zuverlässigen« Partner im Kampf gegen irreguläre Migration und Menschenhandel.
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Manuel Mayer berichtet als Korrespondent aus Madrid

Flucht und Migration