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Jahrestag des Mauerbaus in der DDR
Angekettet am Fensterkreuz

»25 Jahre sind genug«: Wie eine mutige Aktion am 13. August 1986 Schlagzeilen machte – mit Folgen bis weit über das Ende der DDR hinaus.
von Bettina Röder vom 13.08.2026
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Nieder mit der Mauer: DDR-Grenzsoldaten bei einem Protest gegen die Berliner Mauer am 25. Jahrestag ihrer Errichtung am Checkpoint Charlie im Bezirk Kreuzberg. (Foto: picture alliance/SZ Photo/Hans-Peter Stiebing)
Nieder mit der Mauer: DDR-Grenzsoldaten bei einem Protest gegen die Berliner Mauer am 25. Jahrestag ihrer Errichtung am Checkpoint Charlie im Bezirk Kreuzberg. (Foto: picture alliance/SZ Photo/Hans-Peter Stiebing)

Es ist ein warmer Sommertag, dieser Mittwoch, der 13. August 1986. Schon seit 25 Jahren leiden die Menschen an Mauer, Isolation und Trennung. Ein Ende ist nicht in Sicht. Doch das Thema ist in der DDR tabu. Wer sich daran nicht hält, hat mit drastischen Strafen zu rechnen. Dafür sorgen SED und Staatssicherheit. Da kauft der damals 31-jährige Theologe Reinhard Lampe eine Eisenkette und läuft mit einem Bollerwagen durch die Oderberger Straße in Ost-Berlin. Kurz darauf kettet er sich im dritten Stock eines Mietshauses nahe der Grenze zur Bernauer Straße an das Fensterkreuz eines weit geöffneten Fensters.

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Schlagwörter: DDR Mauer
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