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Landraub

Der globale Kampf um Boden fordert Opfer

Land ist in den vergangenen Jahren zu einer begehrten Ressource geworden. Wenn ganze Länder die Versorgung ihrer Menschen in Zukunft sichern wollen, wenn weltweit mehr Fleisch gegessen und mehr Energie verbraucht wird – dann steigen die Preise für Nahrungsmittel und Energiepflanzen. Umso wertvoller wird dann das Land, auf dem sie wachsen.

Deshalb kaufen private Konzerne und Finanzinvestoren derzeit auf der ganzen Welt Land. Sie wollen um die Produkte anbauen, mit denen sich weltweit am meisten verdienen lässt. Doch der globale Kampf um den Boden fordert Opfer. Wenn Großinvestoren ihr Land aufkaufen, muss die lokale Bevölkerung weichen. Und oft genug werden Regenwälder abgeholzt und die Umwelt zerstört. Doch darum geht es den Investoren nicht.

Doch es sind die Bauern und Hirten, die die Ernährung in den Ländern sichern könnten, in denen immer noch Hunger herrscht. Es wäre also nichts wichtiger, als die Bauern und Hirten im Süden der Welt zu unterstützen.

Das vorliegende Dossier zeigt beispielhaft auf, wer aus welchem Grund wo investiert und was dies für die Menschen vor Ort und für die Umwelt bedeutet. Aber es zeigt auch das Engagement von Menschen, die sich ihrer Heimat nicht berauben lassen wollen – und was sie erreichen können, wenn sie genügend Unterstützung finden. Das Dossier will dieses Engagement fördern und den Druck auf die Investoren verstärken.

Helfen Sie mit, dieses Dossier zu verbreiten!

Aus dem Inhalt:

  • Eine heiße Ware namens Land. Von Fred Pearce
  • Im Tschad unterstützen Christen und Muslime den Widerstand gegen den Landraub. Fragen an Pater Antoine Bérilengar
  • Paraguay: Rinder und Gen-Soaj auf Indigena-Land. Von Christian Frevel
  • Deutschland und Osteuropa: Ausverkauf von Feldern und Höfen. Von Stephan Börnecke
  • Mosambik: Bauern erkämpfen sich ihr Land zurück. Von Christine Wild
  • Wer finanziert den Landkauf im Süden. Fragen an Antje Schneeweiß
  • Die schwerwiegenden Folgen des Landraubes. Von Wolfgang Kessler
  • Wie Politiker, Kleinbauern, die Zivilgesellschaft und die Bürger aus dem Norden Landraub verhindern können. Von Wolfgang Kessler
  • Leitlinien der Welternährungsorganisation schreiben Mindeststandards für den Erwerb großer Landflächen fest. Von Christoph Bals

Zahlreiche Organisationen und Initiativen machen im Rahmen der Kampagne »Landraub. Der globale Kampf um Boden fordert Opfer« für mehr Gerechtigkeit mobil. Machen Sie mit.

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