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Ozeane ohne Plastik
Ewigkeitsmüll

Günther Bonin ist regelmäßig selbst an Bord. Obwohl er kaum Hoffnung habe, dass die Welt, wie wir sie kennen, noch zu retten sein wird. Trotzdem will er weitermachen – bis er eines Tages »vom Kutter fällt«.
von Annette Lübbers vom 23.07.2026
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(Foto: One Earth – One Ocean)
(Foto: One Earth – One Ocean)

Günther Bonin bezeichnet sich selbst als Freigeist und Unternehmer aus Leidenschaft. Abhängig beschäftigt sein? Das war nie sein Ding. Ebenso wenig ein Ruhestand auf dem heimischen Sofa. Schon seit Langem beobachtet der passionierte Segler mit großer Sorge das Anwachsen der Plastikberge auf unseren Meeren. 2008 überführte der Skipper ein Schiff von Vancouver nach San Diego. Eine Gamechanger-Tour. Etwa 200 Seemeilen vor San Francisco beobachtete Günther Bonin fassungslos, wie die Mannschaft eines Frachters ihre Ladung über die Reling kippte. Rund um das Schiff sammelte sich eine ekelhafte Brühe – Chemikalien? –, die für den Münchener mehr als ungesund aussah. Er begann zu recherchieren und stellte ungläubig fest, dass es auf hoher See keine weltweit gültigen Regularien dafür gibt, was in den Ozeanen dieser Welt entsorgt werden darf. Kurzentschlossen gründete der Unternehmer zusammen mit sieben Freunden – die brauchte es für eine Vereinsgründung – »one earth – one ocean«. Seine Vision: die Meere und Gewässer dieser Welt von Müll befreien.

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Schlagwörter: Nachhaltigkeit Umweltschutz
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