Glaubwürdig ...
Meine Familie – meine Tradition
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Ich bin Jüdin und käme auch nicht auf den Gedanken, die Religion zu wechseln. Dennoch würde ich sagen, dass ich eher eine säkularisierte Jüdin bin. Vor allem, wenn ich mich mit meinem Großvater vergleiche, der Rabbiner war. Für mich hat Judentum ganz viel mit Tradition und Familie zu tun. Meine Familie lebt leider nicht in meiner Nähe, aber wenn ich bestimmte Rituale, die ich aus meiner Kindheit kenne, ausführe, dann fühle ich mich ihr nahe. Zum Beispiel wenn ich ab und zu am Freitagabend, nach Sonnenuntergang, wenn bei uns der Shabbat beginnt, meinen Kerzenleuchter im Fenster anzünde und ein Gebet spreche. Bei den frommen Juden zünden die Frauen zu Hause die Kerzen an, und die Männer gehen in die Synagoge. Mein Großvater war Reformrabbiner, und in dieser Bewegung dürfen auch die Frauen in die Synagoge und sogar aus der
Mira Levinson
ist in der Nähe
von Heidelberg aufgewachsen
und arbeitet heute als Migrations-
beraterin in Bremerhaven. Als
Jüdin wurde sie stark von ihrem Großvater geprägt, der Rabbiner war. Sie bezeichnet sich heute als »säkularisierte Jüdin«.




