Jede Welle trägt ein Andenken
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Wer auf See verschwindet, ist niemals wirklich und endgültig tot – anders als ein Leichnam, der in Erde bestattet wurde«, schreibt Andreas Weber in einem Artikel für die Zeitschrift »Mare« zum Thema »Verschwunden« im Jahr 2014.
Im Herzen derer, die zurückblieben, hinterlässt der auf dem Ozean Verschollene eine Trauer, die in der Unfassbarkeit des Geschehens von jener quälenden Hoffnung durchtränkt ist, man werde die »Verschollenen« finden: tot oder vielleicht doch noch lebend. Ein Kleidungsstück, ein Pass, irgendetwas, das man in der Erinnerung wie einen Beweis hüten kann, dass es diesen Menschen gegeben hat! Gewissheit und Ungewissheit, Hoffnung und Verzweiflung ringen miteinander, wollen etwas festhalten, das in den Fluten versunken ist, wollen eine Spur sichern, die als Seil der Verbindung das Unerträgliche über




