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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2017
Weckruf für die Welt
Wie weiter unter Donald Trump?
Der Inhalt:

Wie geht beten?

vom 02.01.2017
»Schreiben Sie uns Ihre Erlebnisse und Erfahrungen!« Dazu haben wir Sie im Publik-Forum-Dossier »Warum ich (nicht) bete« (24/2016) aufgefordert. Eingegangen sind zahlreiche persönliche Briefe

Beten tu ich nicht, aber als Liebhaber klassischer Musik und Chorsänger habe ich oft und gern Bachchoräle gesungen und bin mir sicher, dass die Ergriffenheit, die ich dabei verspürte, nicht nur von der großartigen Tonsprache dieses Komponisten herrührte. Trotz aller Religionskritik und Kirchendistanz kann und will ich mich einer massiven Wirkung von zum Beispiel »Ich steh’ an deiner Krippen hier« nicht entziehen.Ludger Stricker, Nottuln

Sie befragen in Ihrem Dossier prominente Persönlichkeiten zum Thema Beten. Wie könnte eine Prominentenliste aus der Zeit von Kaiser Augustus ausgesehen haben? Cyrenius, König Herodes, Varus, Pilatus, Kaiphas, Nikodemus? Ein armer »Hund« (= Wanderprediger) von Nazareth wäre von jeglicher Teilnahme ausgeschlossen gewesen. Die Methoden sind subtiler geworden, das Prinzip ist geblieben.Helmut Wünsch, Schönefeld

Ich bete sehr oft im Auto, weil ich in der ambulanten Pflege arbeite und jeden Tag etwa siebzig Kilometer fahren muss. Wenn ich dann so im Spessart unterwegs bin, spreche ich sehr oft mit meinem Herrn Jesus über mich, meine Familie und bitte auch für meine Patienten. Es tut wirklich gut, so alleine mit dem Sohn des Schöpfers zu sprechen. In der Kirche ist das Vaterunser mein persönlicher Bestseller.Joachim-M. Schneider, Kleinostheim

Seit ich von meiner Großmutter und meiner Mutter beten lernte, habe ich nie damit aufgehört. Allerdings hat sich die Art und Weise geändert, wie ich bete. Jahrzehntelang lag der Schwerpunkt auf dem Bitten. Heute mündet alles in die Bitte aus dem Vaterunser: »Dein Wille geschehe.« So hoffe ich, dass ich dann als seinen Willen annehmen kann, was kommt. Solches Beten schenkt mir die Geborgenheit, die ich brauche, um mein Leben so anzunehmen, wie es ist, und die Hoffnung festzuhalten, dass er, Gott, auch morgen noch da ist als der, der mich von allen Seiten umgibt und seine Hand über mich hält. Jetzt bin ich 74 Jahre alt, und in der dargestellten Weise gedenke ich weiterhin zu beten, solange mich Gott leben lässt.Ulrich Mihan, Herrnhut

Wenn die Frage: »Wie hältst Du es mit dem Gebet?« persönlich gefasst

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