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Romero, ein Freund des Opus Dei?

von Christian Modehn 24.03.2015
Heute vor 35 Jahren wurde Oscar Romero am Altar erschossen. Der Erzbischof von San Salvador wird nun am 23. Mai seliggesprochen – nachdem man ihn als Freund der Befreiungstheologen und Bischof der Armen im Vatikan Jahrzehnte ignoriert hatte. Wer aber war Romero wirklich? »Ein Mann des Opus Dei!«, sagt jetzt das Opus Dei. Kaum zu glauben ...
»Er war ein frommer Mann«: Dieser Satz aus dem Mund des Opus-Dei-Oberen tötet Oscar Romero noch einmal. Dabei war er vor allem eines: Ein Anwalt der Armen, als der er bis heute in El Salvador verehrt wird.  (Foto: pa/escobar)
»Er war ein frommer Mann«: Dieser Satz aus dem Mund des Opus-Dei-Oberen tötet Oscar Romero noch einmal. Dabei war er vor allem eines: Ein Anwalt der Armen, als der er bis heute in El Salvador verehrt wird. (Foto: pa/escobar)

Erzbischof Oscar Romero (1917–1980) aus El Salvador wird selig gesprochen. Der Verteidiger der Armen und Freund der Befreiungstheologen ist offiziell als Märtyrer anerkannt, »ermordet aus Hass gegen den Glauben«, wie es im Vatikan heißt. Die ihn auslöschten, waren aber nicht nur rechtsextreme Politiker, sondern zugleich auch praktizierende Katholiken.

Nun will eine nicht gerade linke und schon gar nicht befreiungstheologisch engagierte Organisation Oscar Romero auf ihre Seite ziehen. Die oberste Leitung des Opus Dei in Rom verbreitet diese Botschaft: Romero gehört zu uns!

Will eine internati

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