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vom 06.06.2020
von Thomas Wagner, Saarbrücken

Mut zur Lücke ist die Losung
in Lokalen und Geschäften –
wie ein Echo, Wiederholung,
schreit man es mit allen Kräften.

Immer wieder Abstand halten
prägt den Alltag unsers Lebens.
Wie kann ich mich da entfalten,
ist mein Einsatz nicht vergebens?

Unsre Psyche braucht den andern,
um uns selber zu entdecken.
Und so werden wir nun wandern
in uns selber, sehn die Ecken.

Denn die Lücken, die erinnern
an den Virus, böse Zeiten,
damit diese nicht verschlimmern,
mag man sich nun vorbereiten.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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Ambrosius
09.06.202015:23
Das gefällt mir sehr gut, danke Thomas

Wie viele Lücken finden wir jetzt in uns selbst. Lücken, lange vernachlässigt, dann vergessen, jetzt tauchen sie s+chmerzlich auf und wollen gefüllt werden. Si erinnern uns nicht gelebte Momente, jetzt wollen sie gelebt werden. Gehen wir darauf ein, oder wenden wir uns wieder anderen "´wichtigeren" Dinge zu - und versäumen damit das Wichtigste - die Liebe zu allen Menschen und Geschöpfen.
Die Liebe wächst, je mehr wir davon dem Mitmenschen abgeben. Wer aber lieblos stirbt, wir meist auch lieblos begraben.

Ambrosius, Saarwellingen