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Ein Segen für die Große Koalition

von Franz Segbers 24.02.2014
Um das neue ökumenische Sozialwort haben die Kirchenspitzen lange hinter verschlossenen Türen gerungen. Jetzt liest es sich wie das kirchliche Begleitheft zur Großen Koalition. Am Freitag soll es von Erzbischof Zollitsch und dem evangelischen Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider vorgestellt werden. Doch die Inhalte wurden jetzt von der FAZ in neoliberalem Deutungsinteresse vorab veröffentlicht
Die Kirchen legen den roten Teppich für die Wirtschaftsbosse aus: Diesen Eindruck vermittelt das neue ökumenische Sozialwort. (Foto: Photocase/kallejipp)
Die Kirchen legen den roten Teppich für die Wirtschaftsbosse aus: Diesen Eindruck vermittelt das neue ökumenische Sozialwort. (Foto: Photocase/kallejipp)

»Gewinnmaximierung um jeden Preis kann niemals eine moralisch akzeptable Handlungsmaxime sein.« So lautet eine der zentralen Forderung der Kirchen nach sechs Jahren Finanzkrise in Europa. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz haben ein ökumenische Sozialwort mit dem Titel »Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft« vorgelegt. Darin laden sie zu einer Diskussion zur Erneuerung der Sozial- und Wirtschaftsordnung ein.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat entgegen allen guten journalistischen

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