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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 22.12.2017

Wo sind die Insekten?

Zu: »Der große Schwund« (22/17, Seite 12-15)

Vor Jahren waren nach einer längeren Autofahrt die Scheiben am Auto mit zahlreichen toten Insekten dekoriert. Heute kann man mehrere Hundert Kilometer fahren, und die Autoscheiben und die Front des Autos sind sauber geblieben. Nur die Landwirtschaft an den Pranger zu stellen wird dem Sachverhalt nicht ganz gerecht. Es gibt auch andere Gründe für den Schwund an Insekten und Vögeln! Ungünstige Witterung in der Zeit der Vogelbrut etwa, die zunehmende »Versteinerung« der Grundstücke, Vorgärten und Garageneinfahrten, das verstärkte Aufkommen von Katzen, der Schutz von Raubvögeln, Nesträuber wie Marder und Elstern, insekten- und vogelunfreundliche Gewächse in Gärten wie Rhododendron, Kirschlorbeer und Buchs, zu wenig Blühpflanzen und Stauden in Gärten, die zunehmende Intensivierung von Monokulturen in der Landwirtschaft. Auch Nadelwälder (Weihnachtsbaum-Kulturen) sind kein guter Lebensraum für Insekten und Vögel. Peter Höppner, Neustadt/Weinstraße

Lebenspendende Wirkmechanismen sind im Kleinen biochemischer und im Kleinsten elektromagnetischer Natur. Das gilt vor allem auch für Kleinstlebewesen wie Insekten. Dieses nun bekanntgewordene Insektensterben deckt sich zeitlich mit der sich immer mehr ausbreitenden unnatürlichen Strahlung (elektromagnetische Wellen für die moderne Kommunikationstechnologie, Handy etc.). Mir ist es unerklärlich, dass diese weitere mögliche Ursache für ein Insektensterben kaum zur Sprache kommt und nur von einer geringen Anzahl von Wissenschaftlern diskutiert wird. Sind wir mittlerweile so blauäugig gegenüber das Leben bequem machender Technik geworden? Achim Schneider, Waldkirch

Wie das täglich Brot

Zu: »Familiennachzug erleichtern?« (22/17, Seite 8)

Die Verzweiflung ist sicher riesengroß bei den Menschen, die um Leib und Leben ihrer zurückgebliebenen Angehörigen bangen müssen. Es geht doch in vielen Fällen um Leben und Tod. Überzeugte Christen sind hier eindeutig gefordert! Wilfried Waldvogel, Publik-Forum

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