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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2016
Warum ich (nicht) bete
Der Inhalt:

Weihnachten im Schuhkarton: Was steckt dahinter?

vom 16.12.2016
PFplus

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Päckchen packen für bedürftige Kinder – wer tut das nicht gerne? Zum 21. Mal findet dieser Tage die Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« statt, organisiert vom Verein Geschenke der Hoffnung. Über 380 000 Kinder, überwiegend in Osteuropa, können sich dieses Jahr über liebevoll gepackte Schuhkartons voller Spielwaren und Süßigkeiten freuen. Was viele nicht wissen: Hinter der Aktion stecken zwei evangelikale Netzwerke aus den USA: Die Billy Graham Evangelistic Association sowie Samaritan’s Purse. »Dahinter verbirgt sich ein fundamentalistisch-evangelikales Missionswerk, geleitet von Franklin Graham«, erklärt Georg Krämer vom Welthaus Bielefeld. »Das sollte einfach jeder wissen, der sich an der Aktion beteiligt.« Franklin Graham, Sohn des Predigers Billy Graham, geriet mehrmals in die Kritik, unter anderem als er den Islam als »teuflische, boshafte Religion« bezeichnete und als bekannt wurde, dass er ein doppeltes Gehalt kassierte. Im US-Wahlkampf unterstützte er Donald Trump. Im Vorstand des Vereins Geschenke der Hoffnung, der die Weihnachtsaktion koordiniert, sitzen je ein Vertreter von Samaritan’s Purse und der Billy Graham Evangelistic Association. Was das nun mit Päckchenspenden für arme Kinder zu tun hat? Die Kinder, die Geschenke erhalten, werden nicht dazu verpflichtet, Predigten zu lauschen, bevor sie auspacken dürfen, betont Christin Lorenz von Geschenke der Hoffnung. Einen missionarischen Charakter hat die Aktion aber durchaus. »Die Kinder sollen schon wissen, warum wir sie beschenken. Es ist Jesu Geburt, Gottes Geschenk an uns«, erklärt Lorenz. Die Geschenkübergabe ist eingebettet in eine Weihnachtsfeier, außerdem werden die Kinder zu weiterführenden Angeboten wie Bibelkursen eingeladen. »Verpflichtend ist das aber nicht«, betont Lorenz.

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