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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

Wie im Himmel, so auf der Erde

von Bernhard Pötter vom 19.12.2014
Die Klimapolitik droht an der Frage der Weltgerechtigkeit zu scheitern. Jetzt müssen sich jene einmischen, die für globale Solidarität eintreten: zum Beispiel die Religionsgemeinschaften
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Das Erfolgreichste an der UN-Klimakonferenz von Lima war, dass sie nicht gescheitert ist. Die 194 Staaten haben sich wieder mal mit einem Kraftakt am Rande des Nervenzusammenbruchs in die nächste Runde geschleppt. Jetzt liegen die Werkzeuge auf dem Tisch, mit denen im Dezember 2015 in Paris der umfassende und entscheidende Klimavertrag gezimmert werden soll. Die meisten dieser Instrumente sind nicht besonders neu, scharf oder geeignet, aber die Chance ist zumindest da. Den Bauplan für das Abkommen kann man bereits ahnen. Was aber fehlt, ist die Motivation für eine solche Kraftanstrengung: eine neue Idee von Gerechtigkeit.

UN-Konferenzen sind ohne Zweifel wichtig: Nur dort wird dieses lebensbedrohliche Thema wach gehalten, nur hier haben warnende Wissenschaftler und gefährdete Regionen ei