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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

Spiritprotokoll
Mit offenen Händen

von Gunhild Seyfert vom 19.12.2014
Sitzen und schweigen und auf Gott warten: Das ist nicht leicht, merkt unsere Autorin. Auch nicht im Advent
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Wie soll ich dich empfangen? Und wie begegne ich dir?« Das Getriebe, in dem ich alltäglich laufe, lässt mir kaum Zeit und Raum, mich zu besinnen. Auch dann, wenn Besinnung verordnet wird, an Fest- und Feiertagen, ist es oft dröhnend laut in mir.

Da sind Bilder und Vorstellungen: Gott ist mit mir, Gott ist um mich. Aber wie kann ich das spüren? Wie kann ich in Berührung kommen mit Ihm, der mir das Leben geschenkt hat? Mit Ihr, der Quelle allen Lebens?

Ich möchte mir Zeit nehmen und versuchen, einfach zu werden und bereit.

Sitzen und atmen und den Atem geschehen zu lassen. Sonst nichts. Dafür möchte ich mich öffnen. Jetzt.

Schweigen und achtsam wahrnehmen, was jetzt ist und wie ich selbst bin. Da melden sich die vielen Ding