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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 19.12.2014

wir begehen Weihnachten als Fest des Friedens, als Fest des Guten. Es kommt zwar jedes Jahr zur gleichen Zeit, aber in diesem Jahr ist es Zeit, dass es kommt. 2014 war ein Jahr der Kriege. Und weil dies so war, begeben wir uns in der Weihnachtsausgabe auf die Suche nach Frieden, nach dem Guten.

Für den Theologen Matthias Sellmann macht Weihnachten sensibel für den Wunsch, dass das Gute stärker sein könnte als das Böse. Klar ist: Niemand kann das Böse in der Welt leugnen. Deshalb folgt Sellmann den Spuren Jesu von Nazareth, der auch in einer Zeit voller Grausamkeiten und voller Habgier an das Gute in den Menschen geglaubt hat. An der Geschichte von Jesus zeigt Matthias Sellmann auf, wer heute für ihn die wahren Weihnachtsfrauen und Weihnachtsmänner sind: Handeln, als ob es das Gute gäbe (Seite 30).

Dass Weihnachten das Gute in den Menschen auch unter schlimmsten Bedingungen mobilisieren kann, macht ein Beitrag von Dirk Baas deutlich. Er beleuchtet jenen Heiligen Abend des Jahres 1914, an dem Tausende Soldaten plötzlich aus ihren Schützengräben kommen und gemeinsam Weihnachten feiern. Baas, Redakteur beim Evangelischen Pressedienst, geht dann der Frage nach, die sich aufdrängt: Warum wurde aus dem kleinen Weihnachtsfrieden kein großer Friede? Freunde für zwei Tage (Seite 46).

Und wo bleibt eigentlich das Gute in den Medien? An diese für Journalisten heikle Frage traute sich unsere Kollegin Andrea Teupke heran. Denn für Medienmacher gilt: Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute. Und sämtliche Zeitungen mit nur guten Nachrichten sind gescheitert. Doch nach vielen Gesprächen weiß Andrea Teupke jetzt, warum viele Menschen das Schlechte, das Dramatische lieber lesen als das Gute, Wahre und Schöne. Aber sie weiß auch, dass die Welt viel besser ist, als viele Nachrichten dies vermuten lassen: »Fürchtet euch nicht« (Seite 12).

Mit dieser guten Nachricht wünsche ich Ihnen eine friedvolle Weihnachtszeit und eine entspannte Lektüre. Sie haben dafür mehr Zeit als sonst, denn das nächste Publik-
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