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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

»Das Streben nach Perfektion macht blind«

von Karin Vorländer vom 19.12.2014
Der Medizinethiker Giovanni Maio warnt vor einem Diktat des technisch Machbaren in der Medizin. Er wirbt für mehr Besonnenheit und Demut. Doch was heißt das für Patienten und Ärzte?
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Publik-Forum: Die moderne Medizin kann heute Krankheiten bekämpfen, die früher als Schicksal hingenommen werden mussten. Sie betonen, dass das Leben ein Prozess des Sich-Einrichtens und Annehmens ist. Aber liegt es nicht im Wesen der Medizin, gegen schicksalhafte Krankheiten anzugehen?

Giovanni Maio: Mir geht es nicht um eine neue Schicksalsergebenheit. Im Gegenteil! Sondern darum, dass der Mensch frei bleibt. Das kann er nur, wenn er sich nicht vom Diktat der Machbarkeit irreleiten lässt. Ich plädiere dafür, einen guten Umgang mit dem zu erlernen, was wir nicht ändern können. Es geht darum, sich nicht zu verhaken in den technischen Möglichkeiten, sondern eine gesunde Balance zu finden zwischen dem Machen-Können und dem Annehmen-Lernen.