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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Sechs Wochen Fegefeuer

vom 20.12.2013
Das Herzensgebet zu lernen ist einfach – aber nicht leicht. Ein Selbstversuch
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So also sieht der Herbst aus: Auf den kahlen Zweigen glänzt Nässe. Ich spüre die Feuchtigkeit im Gesicht. Und das Gegenlicht lässt die letzten Blätter aufleuchten wie – ja, wie was eigentlich? So schnell die Erfahrung aufblitzt, so schnell ist sie vorbei, und ich ertappe mich wieder beim Denken. Ich will diesen Anblick beschreiben, um ihn festzuhalten. Dabei sollen wir doch einfach nur wahrnehmen, hat unsere Lehrerin gesagt. In die Natur hinausgehen und schauen, lauschen und spüren, was ist, ohne es innerlich zu kommentieren und zu bewerten.

Wir: Das ist eine kleine Gruppe von Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die in Frankfurt »Exerzitien im Alltag« machen. Sechs Wochen lang wollen wir das sogenannte Herzens- oder Jesusgebet lernen. Einmal in der Woche treffen wir uns in