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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
Mit mütterlichem Blick

von Rebekka Sommer vom 20.12.2013
Heike Edmaier, 46, hat früher Kindern geholfen, zur Welt zu kommen. Jetzt arbeitet sie als »Familienhebamme« für das Jugendamt
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Heute früh war ich bei der sechs Wochen alten Marie, einem Raucherkind. Ich habe mich gefreut, dass ihre Ärmchen nicht mehr so zittern wie am Anfang. Sie sah wacher aus als sonst. Bald hat sie ihren Entzug hinter sich und wird beginnen, sich für die Welt zu interessieren. Vermutlich kam das starke Zittern auch von Psychopharmaka – die Mutter der kleinen Marie hat eine Borderline-Störung.

Die Mutter von Marie konnte nur aus der Klinik entlassen werden, weil sich jemand von der Caritas für sie einsetzte – und weil sie wussten, dass ich bei ihr sein werde. Zwei Wochen lang musste sie nach der Entbindung im Krankenhaus bleiben. Sie sprach unglaublich laut, fast ruppig mit dem Neugeborenen. Sie hat auch seltsame Vorstellungen, was die Kleine schon alles kann: Heute erzählt