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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Die Unbeugsame

Maria-Cristina Hallwachs ist durch einen Unfall vom Kinn abwärts gelähmt. Sie hat es geschafft, maximale Abhängigkeit mit größtmöglicher Eigenständigkeit zu verbinden
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Das Unglück passierte vor zwanzig Jahren. Maria-Cristina Hallwachs ist 18 Jahre alt, hat Abitur gemacht, will studieren, rudert, tanzt zur Musik von Depeche Mode und genießt das Zusammensein mit ihrem ersten Freund. Mit ihren Eltern fliegt sie nach Kreta, ein Urlaubsgeschenk, um sich vom Lernstress der vergangenen Monate zu erholen. Übermütig springt sie kopfüber in den Swimmingpool des Hotels, von der Nichtschwimmerseite aus, und prallt mit dem Kopf auf den Beckenboden. Genickbruch. Ein Hubschrauber der Rettungsflugwacht fliegt sie nach der Erstversorgung in eine Spezialklinik nach Deutschland.

»Im Helikopter nach Tübingen hat mein Vater sich gewünscht, dass wir abstürzen«, erzählt sie. Sie bekommt von alldem nichts mit, an die ersten zwei Wochen nach dem Unfall erin