Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2012
Jesu Geburt: Die Würde der Ohnmächtigen
Der Inhalt:

Die Debatte bleibt wichtig

von Hartmut Meesmann vom 21.12.2012
Die religiöse Beschneidung steht nun auf rechtlicher Grundlage

Das Signal ist deutlich: Jüdisches und muslimisches Leben ist in Deutschland erwünscht. Eine breite Mehrheit des Bundestages hat der Beschneidung aus religiösen Gründen eine rechtliche Grundlage gegeben. Vorausgegangen war eine äußerst scharf und kontrovers geführt Debatte. Sie war wichtig und bleibt wichtig. Sie hat dazu geführt, dass der Eingriff künftig »nach den Regeln der ärztlichen Kunst« erfolgen soll. Erfreulicherweise gibt es Signale von jüdischer Seite, dass man sich nun intensiver um eine entsprechende Ausbildung der religiösen Beschneider kümmern werde. Die Debatte hat auch deutlich gemacht, dass der Eingriff, insbesondere bei Neugeborenen, durchaus nicht so harmlos ist, wie oft behauptet wird. Darauf haben die Verbände der Kinderärzte eindringlich aufmerksam gemacht.

Die Debatte kann und darf nicht einfach spurlos an den Re

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter.

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für "Publik-Forum"-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen