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»Ich heirate eine Kommune«

von Eva-Maria Lerch vom 19.12.2008
Alternativen zum Leben in der Kleinfamilie: 71 Menschen, 5 Autos, ein Konto. Besuch bei einer Gemeinschaft in Niederkaufungen. Neue Formen des Zusammenlebens sind gesucht
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Der kleine Junge schleppt schwer an dem großen Kissen. Quer durch den Gemeinschaftsraum trägt es der einjährige Enno, vorbei am den schweren Tischen, an denen rund drei Dutzend Männer und Frauen zu Mittag essen, auch seine Mutter. Sein Ziel ist die Sofaecke. Drei Männer, die dort sitzen und Zeitung lesen, schauen auf und lächeln.

Enno wächst in der Kommune Niederkaufungen auf, einer Gemeinschaft von 53 Erwachsenen und 18 Kindern. Auf dem geräumigen Hofgelände in der Nähe von Kassel lebt die Kommune seit 21 Jahren eine Lebensform, die sich als Gegenmodell zur vereinzelten Gesellschaft und zur Kleinfamilie versteht. 71 Menschen aus drei Generationen leben, essen und arbeiten in Gemeinschaft. Sie teilen sich fünf Autos, drei Waschmaschinen und ein einziges Bankkonto. Niemand besitzt privates Vermögen, nicht einmal Tas

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