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Die Zensur kehrt zurück

von Hartmut Meesmann vom 19.12.2008
Angst vor »Willkür und Missbrauch«: Katholische Bischöfe führen Gütesiegel für liturgische Verlagsprodukte ein
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Ziemlich unerhört« findet der Lektor eines großen und renommierten Verlages das Schreiben, das ihm Ende November auf den Schreibtisch flatterte. In dem Brief teilt ihm Prälat Eberhard Amon, Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier, freundlich mit, dass der Ständige Rat der katholischen Deutschen Bischofskonferenz beschlossen habe, »ein Gütesiegel für liturgische Verlagsproduktionen« einzuführen. Damit solle »die Qualität der liturgischen Feiern in den Gemeinden nachhaltig gesichert werden«. In einer »Verfahrensordnung«, die dem Schreiben beigelegt ist, heißt es ausdrücklich, dieses Gütesiegel sei »kein förmliches Imprimatur«. Doch da muss der Lektor laut lachen: »Das ist natürlich die Wiedereinführung des Imprimatur«, sagt er. Mit einem Wort: Zensur.

Die Bischöfe folgen der vatikanischen Gottesdi

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