Berliner Streit: »Pro Reli« und »Christen Pro Ethik«
Am 24.Dezember, nach den Berliner evangelischen und katholischen Weihnachtsgottesdiensten, werden dieses Jahr Unterschriften gesammelt: Es geht um die Einführung oder Nichteinführung des Fachs Religion an den Berliner Schulen. Das von der evangelischen und katholischen Kirchenleitung, der Jüdischen Gemeinde sowie von den Berliner Oppositionsparteien FDP und CDU gestartete Volksbegehren »Pro Reli« muß bis zum 21. Januar rund 170 000 Stimmen sammeln, um zu einem Erfog zu werden. Ziel von »Pro Reli« ist die Einführung des Religionsunterrichts als schulische Wahlalternative gegenüber dem von der Humanistischen Union, Freidenkern und der Berliner SPD verteidigten, religionsfernen Unterrichtsfach Ethik.Viel Prominenz, von Nationalspieler Arne Friedrich bis TV-Moderatorin Tita von Hardenberg und Quizmaster Günter Jauch trommeln für Pro Reli. Kritische Protestanten und Katholiken - wie Publik-Forum-Mitherausgeber Joachim Garstecki dagegen haben im Dezember die Gegen-Initiative »Christen Pro Ethik« gestartet.
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