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Die Intelligenz des Herzens

von Doris Weber vom 19.12.2003
Der Kopf allein macht noch nicht klug. Die Welt liegt zwischen den Menschen, und zu dem Zwischen-Menschlichen führen uns nur die »Gefühlsstörungen«
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Erste Szene: Im Intercity von Frankfurt nach Hamburg nimmt ein Herr Platz. Er macht es sich gemütlich. Legt seine Füße auf den Sitz gegenüber. Eine ältere Dame fragt ihn: »Warum ziehen Sie nicht ihre Schuhe aus? Wer weiß, wo Sie überall reingetreten sind - und derjenige, der nach Ihnen diesen Platz besetzten wird, hat dann den Schmutz an seinen Kleidern.« - »Pech gehabt«, sagt der Mann und verschwindet unter seinem Kopfhörer.

Zweite Szene: Ein Kind geht in einem Kaufhaus verloren. Irgendeine fremde Frau findet das weinende Kind. Sie spricht mit ihm.Tröstet es und gibt ihm die Sicherheit, dass seine Mutter bald kommen wird. Das Kind fasst die Frau an der Hand und fühlt sich beschützt. Die Mutter wird per Lautsprecher ausgerufen. Nach einer halben Stunde trifft sie - vollbepackt mit Tüten - endlich ein. Als sie das Kind und die fre