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Wenn lebhafte Kinder immer stiller werden

von Martin Staiger vom 15.12.2000
Leben im Asylbewerberheim: Die Jungen spüren die Bedrückung
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Familie Hanifi aus Afghanistan bewohnt zwei kleine Zimmer in einem Flüchtlingswohnheim in Stuttgart. Viereinhalb Quadratmeter Privatsphäre steht ihnen pro Kopf zu. Die Söhne sind zehn, sieben und eineinhalb Jahre alt, der jüngste ist in Deutschland geboren. Die Familie musste 1996 fliehen, als die Taliban-Milizen immer größere Teile Afghanistans eroberten. Da Frau Hanifi als Schulleiterin und ihr Mann beim Militär arbeitete und beide politisch aktiv waren, waren sie durch die neuen Machthaber an Leib und Leben bedroht.

Da nur Asylbewerber anerkannt werden, die eine staatliche Verfolgung nachweisen können, wurden die Asylanträge der Hanifis abgelehnt. In Afghanistan gibt es kein funktionierendes und international anerkanntes Staatswesen, also kann es nach der Logik des deutschen Asylrechts auch keine staatliche Verfolgung geben. D

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